ELFRIEDE KOCH  

 

LEBENSLAUF

Geboren am 3.10.1953 in Bayreuth , Pfarrerstochter, vier Geschwister. Schule bis
zum Abitur 1973 in Nürnberg, während der Schulzeit Musikstudium am Nürnberger
Konservatorium. Einschneidendes Ereignis: Tod des Vaters 1970. Im gleichen Jahr
lernte ich meinen späteren Mann, Albrecht Koch, kennen. Wir heirateten 1975.


Theologiestudium in Neuendettelsau, Tübingen, Heidelberg und Yavatmal (Indien).

1. theologische Examen 1978, dann Vikariat in Neustadt bei Coburg, 2. theologische
Examen 1980 und Ordination zur Pfarrerin. Im selben Jahr wurde unser Sohn Daniel
geboren.


1981 gingen wir in die Mission. Gemeinsam mit meinem Mann, der als Pfarrer
in der Evang.-Luth. Kirche von Tanzania arbeitete und unserem Sohn reisten wir
nach Dar es Salaam in Tanzania aus. Nach der Geburt unserer Tochter erkrankte ich
schwer an Kindbettfieber, das ich beinahe nicht überlebt hätte.


Die Zeit in Tanzania war äußerst wichtig für meinen Glauben. Die Kontakte und Freundschaften zu Christen unterschiedlicher Gemeinden dort - von koptisch-orthodox bis koreanisch-charismatisch - haben mich sehr geprägt und ich habe unglaublich viele Impulse durch diese Vielfalt an Frömmigkeitsstilen und ,Glaubenskulturen' erhalten.


1988 Rückkehr nach Deutschland, wo mein Mann die Pfarrstelle in Lohr a. M. übernahm. Ich selbst stieg nach und nach in den Schuldienst ein und arbeite jetzt als Pfarrerin am Gymnasium.


Nebenberuflich ließ ich mich von 1996 – 2001 zur christlichen Therapeutin bei IGNIS (Gesellschaft für christliche Psychologie) ausbilden.


Außer meiner Tätigkeit als Pfarrerin im Schuldienst arbeite ich ehrenamtlich in der Kinderarbeit unserer Kirchengemeinde und in der Seelsorge mit. Hinzu kommt die regelmäßige Vortragstätigkeit als Referentin bei Frauentreffs, die sich über ganz Deutschland erstreckt.


So erreichen Sie  mich:

elli [at] fam-koch [punkt] net

0 93 52 - 26 48

Lebenslauf,  Bücher, Vortragsthemen

vortragsthemen

Der Superfrau-Komplex – Der Zwang zum Perfektionismus

Die Erwartungen der Gesellschaft setzen Frauen oft unter Druck, den verschiedensten Maßstäben genügen zu müssen. Gerade an Frauen werden dabei oft recht widersprüchliche Ansprüche gestellt, die zu inneren Konflikten und Zwängen führen können. Der Vortrag soll ermutigen, solche Zwänge zu entdecken und davon freizuwerden.

Das gleichnamige Buch finden Sie hier.


Die heimliche Sucht, gebraucht zu werden

Die schöne menschliche Tugend der Hilfsbereitschaft kann manchmal aus dem Gleichgewicht geraten und zu einer zerstörerischen Sucht werden. Wer dazu neigt, bezieht sein Selbstwertgefühl daraus, dass andere von seiner Hilfe abhängig sind. Das führt dazu, dass niemandem wirklich geholfen wird, sondern viel Leid und Aggressionen in Beziehungen entstehen. Im Vortrag wird nach Wegen gesucht, solche Tendenzen zu erkennen, Ursachen zu verstehen, und Wege zur Vorbeugung und Heilung zu finden.


Die Kunst des Liebens - ein Weg zu geglückten Beziehungen

Viele Beziehungen scheitern daran, dass Liebe nur als ein Gefühl gesehen wird, das von selber kommt und geht. Wer aber die Liebe als eine Kunst versteht, die man lernen und üben kann, wird viele Möglichkeiten entdecken, was man aktiv zur Bereicherung und Festigung einer Beziehung tun kann. Der Vortrag gibt viele Anregungen und praktische Vorschläge zum Erlernen dieser Kunst.


Diese ewigen Schuldgefühle! – Woher sie kommen und wie man sie los wird

Das dumpfe Gefühl, zu versagen, nicht zu genügen oder schuldig zu sein, kann nicht nur die Lebensfreude rauben, sondern zu vielen körperlichen und psychischen Krankheiten führen. Dabei gibt es erprobte Möglichkeiten, davon frei zu werden. In diesem Vortrag werden die verschiedenen Ursachen von Schuldgefühlen untersucht und Schritte zur Befreiung aufgezeigt.


„Es tut mir in der Seele weh...“- Vom Umgang mit seelischen Verletzungen

Erfahrungen des Abgelehntseins, quälende Erinnerungen oder unverarbeitete Konflikte sind manchmal wie eiternde seelische Wunden. Sie zu ignorieren, kann gefährliche Folgen haben. Stattdessen gibt es aber We ge, sie zu behandeln und zu bewältigen. Der Vortrag zeigt einige davon auf.


Frauen zwischen Harmoniebedürfnis und Konfliktfähigkeit

Friedliebende Menschen geraten schnell zwischen alle Stühle. Sie wollen Harmonie und Eintracht um sich haben und kommen dabei manchmal mit sich selbst in Konflikt. Wie können wir es lernen, Konflikte auszuhalten und echte Harmonie zu erreichen?


Hauptsache gesund!? – Der Rummel um die Gesundheit

Für ihre Gesundheit bringen viele Menschen große Opfer und setzen dabei manches andere aufs Spiel. Doch ist Gesundheit wirklich das höchste aller Güter? Der Vortrag geht der Frage nach, ob es nicht ein tieferes Wohlbefinden gibt, dass trotz mancher Krankheiten erreicht werden kann.


Loslassen – freilassen – frei werden

Viele unserer Probleme haben ihre Wurzel darin, dass wir etwas krampfhaft festhalten und dadurch uns selbst und andern Schaden zufügen. An verschiedenen Beispielen wird deutlich gemacht, welche heilsamen Wirkungen das Loslassen von, Macht, Besitz, Kontrolle oder Groll haben kann.


Väter und Töchter – Vom Einfluß des Vaters auf das Leben einer Frau

Vaterfiguren können sowohl durch ihr Fehlen als auch durch ihr Eingreifen unser Leben entscheidend prägen. Der Vortrag bringt verschiedene Beispiele, wie dieser Einfluß aussehen kann, und zeigt Hilfen, wie wir damit umgehen können. Dabei werden positive, negative, ja auch ausgesprochen traumatische Erfahrungen mit Vaterfiguren berücksichtigt.


Vergeben ja, vergessen nein? Oder: Vergeben, ein Schritt zur Freiheit

Wie wichtig das Verzeihen von Kränkungen für unsere seelische Gesundheit ist, das haben viele psychologische Untersuchungen bestätigt. Doch was heißt Vergeben praktisch, wie geht es, und was sollen wir tun, wenn es unmöglich erscheint? Der Vortrag begründet, warum Vergeben so wichtig ist, und gibt praktische Hilfen, wie man in den Prozess des Vergebens hineinkommen kann.


Zwischen Streß und Langeweile

Das hektische Rasen von Termin zu Termin einerseits und das Gefühl der inneren Leere andererseits bewirkt eine manchmal unerträgliche innere Spannung. Wie können wir lernen, so mit unserer Zeit umzugehen, dass wir einen ausgewogenen Rhythmus von Anstrengung und Entspannung finden?


Die abgebrochene Beziehung (mit Abschied und Trennung fertig werden)

Der Vortrag behandelt verschiedene Trennungserfahrungen und schließt sowohl den Tod eines Angehörigen, das Loslassen erwachsener Kinder, als auch Trennung von einem (Ehe-)Partner mit ein. Auf Wunsch kann ich den Vortrag so abändern, dass er nur einen dieser Aspekte erfasst. Es wird untersucht, wie Trennung auf Menschen wirkt und wie sich solche schmerzlichen Erfahrungen besser bewältigen lassen.


Alle reden vom Stress - wir nicht

Ursachen von Stress und deren Vermeidung oder Überwindung


Immer Ärger mit den Anderen - Wie das Miteinander unterschiedlicher Menschen gelingen kann

Viele zwischenmenschliche Konflikte entstehen einfach dadurch, dass Menschen sich stark voneinander unterscheiden. Welche – oft unbemerkten, unbewußten – Unterschiede gibt es, und wie können wir sie besser verstehen? Der Vortrag macht darauf aufmerksam, dass das Akzeptieren und Nutzen unserer Unterschiedlichkeit zu einem bereichernden Miteinander führen kann.


Kreatives Chaos - Lust oder Frust?

In unserem Land wird traditionell Ordnung und Genauigkeit sehr hoch bewertet. Gerade kreative, freiheitsliebende Menschen haben damit Schwierigkeiten und geraten leicht ins andere Extrem. Worin liegt der Sinn von Ordnung und Chaos, wo sind die Grenzen, und was hilft bei einem chaotischen oder zwanghaft ordentlichen Lebensstil?


Kummer, Kilos, Kalorien –Wenn Frauen ein gestörtes Verhältnis zum Essen haben.

Der Vortrag geht über Esssucht, Magersucht, Bulimie und die ganz „normalen“ Essprobleme von Frauen. Er zeigt gesellschaftliche und private, soziale und psychische Ursachen für gestörtes Essverhalten und gibt Hinweise, wie wir alle zu einem natürlicheren, ausgewogenen Umgang mit dem Essen und mit unserer Figur kommen können.


Was uns unterscheidet, braucht uns nicht zu trennen –
Vom Miteinander zwischen katholischen und evangelischen Christen.

Die geschichtlich gewachsenen Unterschiede zwischen den Konfessionen lassen sich nicht einfach leugnen. Doch was verbindet uns, und wie können wir die Unterschiede so handhaben, dass sie zu gegenseitiger Bereicherung und Verständigung beitragen?


Mütter und Töchter

Die Beziehung von Mutter und Tochter ist von besonderen Gefährdungen bedroht, bietet aber auch ganz besondere Chancen. Zwei Frauen, die auf einmalige Art einander ähnlich und verbunden sind, tun sich manchmal schwer, sich voneinander abzugrenzen und sich gegenseitig loszulassen. Der Vortrag macht aufmerksam auf einige typische „Klippen“ in der Mutter-Tochter-Beziehung und bietet Hilfen an, wie man diese Klippen erfolgreich umschifft.


Mütter und Söhne

Auch Frauen, die selbst keine Söhne haben, sind von diesem Thema betroffen, weil ja ihre Partner oder Kollegen die Söhne von Müttern sind. Deshalb ist immer wieder interessant, die spannungsreiche Mutter-Sohn–Beziehung etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Wie prägen Mütter ihre Söhne, und welchen Einfluß hat das auf ihre spätere Einstellung zu Frauen?


Ich komm mir vor, wie ein Stück Müll- Frei werden von Ablehnung

Von anderen Menschen abgelehnt, nicht beachtet oder nicht geschätzt zu werden gehört zu den schmerzlichsten menschlichen Erfahrungen. Wer so etwas öfters erlebt, fühlt sich bald völlig wertlos und kann zu Depressionen und Selbstmordgedanken neigen. Doch unser Wert ist nicht von der Zustimmung anderer abhängig, und selbst für tiefsitzende Gefühle des Abgelehntseins gibt es Heilung.


„Verbotene Liebe“ . Was tun mit unerlaubten Gefühlen?

In den Medien wird es längst als normal hingestellt, dass sich Menschen ineinander verlieben, die eigentlich nicht zusammenkommen dürften. Doch in der Realität schaffen solche Gefühle oft unerträgliche innere und äußere Konflikte und richten viel Zerstörung an. Sind wir hilflose Opfer unserer Gefühle, oder können wir lernen, damit auf gute Art umzugehen? Einige Vorschläge dazu.


Von Hexen und weisen Frauen (Die Frau und das Übernatürliche)

Hexen sind „in“. Sie gelten als Frauen, die ihre Power einsetzen, ihre Ziele erreichen und uralte, vergessene Weisheiten wiederentdecken. Der Vortrag behandelt einige Hintergründe von Hexenwahn und Hexenverfolgung, untersucht die Gründe für das Aufblühen der Hexenbewegung in unserer Zeit und bringt einige grundsätzliche Denkanstöße zum Umgang mit Magie und übersinnlichen Phänomen.


Jeder spinnt auf seine Weise - was ist normal, was ist verrückt?
Oder: der ganz normale Wahnsinn

Die heimliche Angst, vielleicht nicht ganz normal zu sein und als „Psycho“ abgestempelt zu werden, hindert viele Menschen daran, in Alltagsproblemen die Hilfe zu suchen, die ihnen viel Leid ersparen könnte. Dabei gehören kleine „Spinnereien“ ebenso zur Normalität, wie die gelegentliche Grippe zum Alltag der Gesunden gehören kann. Was bedeutet eigentlich „verrückt“, und ist nicht manches in unserer Gesellschaft eigentlich wahnsinnig, was als normal und gesund hingestellt wird? Der Vortrag untersucht neurotische Elemente im Alltagsleben der ganz Normalen und versucht, die Angst vor psychischen Krankheiten und den Effekt des Unheimlichen zu mildern.


Wohin mit meinen Tränen? Zum Umgang mit Schmerz, Trauer und Mitgefühl

Weinen ist eine unbeliebte Reaktion, auf das viele Menschen sehr ablehnend reagieren. Vielen Menschen wird von klein auf das Weinen abtrainiert, und in unserer Gesellschaft versucht man häufig, allem Schmerz und echtem Mitgefühl möglichst aus dem Weg zu gehen. Das hat aber verheerende Folgen für die Menschen, die wirklich leiden. Der Vortrag zeigt deshalb Wege auf, wie wir Mitgefühl kultivieren und die heilsame Funktion von Tränen wieder entdecken können.


„Das bildest du dir doch bloß ein – oder doch nicht?“ Den eigenen Wahrnehmungen trauen lernen

Menschen erleben die Wirklichkeit so unterschiedlich, dass manche etwas nicht bemerken, was für andere unübersehbar deutlich ist. Oft verzerren auch unsere Phantasievorstellungen oder unsere früheren Erfahrungen unsere Wahrnehmung der Realität. Dadurch entstehen nicht nur viele Missverständnisse, sondern oft schwerwiegende Konflikte. Deshalb ist es gut, einmal genauer zu testen, was wir wahrnehmen, wie unsere Beobachtungen zustande kommen und was daran vielleicht nur „Einbildung“ sein könnte. Gerade Frauen ist oft eingeredet worden, dass ihre feinen Intuitionen nur Einbildung wären, und dadurch ist viel verlorengegangen. Wie können wir es wiederentdecken?


„Schönheitswahn – Schönheitsterror“ Umgang mit Schönheitsidealen

Die Faszination der Schönheit wird sicher von den meisten Menschen empfunden, doch Schönheit ist etwas Vielfältiges, Wechselhaftes, was sich nicht auf einige Normen und Standards festlegen läßt. Frauen leiden oft so unter dem zwang, den gängigen Schönheitsidealen zu entsprechen, dass sie ihre ureigene, spezielle Schönheit weder entdecken noch entfalten können. Was ist eigentlich Schönheit, und wie können wir uns dem allgegenwärtigen Schönheitsterror entziehen ohne unsere Sehnsucht nach Schönheit zu opfern?


Kranke begleiten

Wenn einmal die Diagnose „Krebs“ (o.ä.) lautet, beginnt für manche Familien ein schmerzlicher Prozess der Vereinsamung . Die Hilflosigkeit, die man Schwerkranken und Sterbenden gegenüber empfindet, lähmt viele Menschen, die eigentlich gern helfen würden. Deshalb soll dieses Tabuthema hier bewußt aufgegriffen werden. Wir machen uns Gedanken darüber, was für Möglichkeiten es gibt, Schwerkranke zu begleiten und zu ermutigen. Welche Erfahrungen haben Betroffene gemacht, was hilft, was tröstet? Ein Thema, das jeden angeht!


Die Feinde deines Glücks - Was hindert uns eigentlich am Glücklichsein und welche Chancen haben wir, daran etwas zu ändern?

Nicht allem Unglück sind wir machtlos ausgeliefert. In diesem Vortrag werden Wege untersucht, wie wir durch Umdenken und kleine Schritte unsere Einstellung und unser Verhalten so ändern können, dass wir dem Glücklichsein Raum schaffen.


Die Macht der Gedanken

Der Mensch ist, was er denkt. Wie können wir die Kraft unserer Gedanken erkennen und nutzen? Es geht dabei nicht um unrealistisches „positives Denken“, und auch nicht um irgendwelche magischen Praktiken, sondern um den ganz alltäglichen Zusammenhang zwischen unseren Gedanken und unserem Fühlen und Handeln.


Beziehungsfähig? - Wie erlerne, trainiere oder bewahre ich die Fähigkeit, mit anderen Menschen gut auszukommen?

Viele Beziehungen scheitern daran, weil grundlegende Fähigkeiten fehlen. Im Vortrag wird untersucht, wie sich die Beziehungsfähigkeit des Menschen entwickelt, was sie behindert und wie man Defizite überwinden kann.


Entdecke deine Stärken! - In dir steckt mehr, als du ahnst!

Der Vortrag soll Mut machen, sich als einzigartiges und vielseitig begabtes Geschöpf zu erkennen. Er gibt Impulse, wie wir uns auf die Suche nach verborgenen Stärken machen können und vorhandenes Potenzial ausbauen können.

Bücher & Bilder